Richtig meditiert, lebt es sich besser
Die Palette an Meditations-Angeboten ist unüberschaubar groß. Das macht Interessierte die Wahl nicht leichter. Das führt zu einigen Verwechslungen und Irritationen. So werden etwa zahlreiche Entspannungstechniken fälschlicher Weise als Meditation bezeichnet, die, wissenschaftlich betrachtet, als reine Konzentrationsübungen zu definieren sind. Der Trost für die Anstrengung: Immerhin bilden Konzentrationsübungen die Vorstufe zur Meditation.
Mit Konzentration zur Gedankenleere
Genau gesprochen: Bei Konzentrationsübungen wird Energie nicht auf eine Aktivität gerichtet, sondern von dort abgezogen. Erst wenn alle Denkaktivitäten eingestellt sind, kann sich innere und äußere Stille breit machen. Im Alltag bedeutet übrigens Konzentration genau das Gegenteil von innerer Konzentration: Die gesamte Aufmerksamkeit wird auf etwas gerichtet um durch zielgerichtetes Tun, Ergebnisse zu schaffen.
Aber bleiben wir bei der Konzentrationsübung auf dem Weg zur Meditation. Um diesen Zustand der inneren Leere zu erreichen, sollte der Denkapparat zur Ruhe kommen. Hier begehen viele Meditationslehrer meist den ersten Fehler: Sie empfehlen, aufkommenden Gedanken nachzuhängen. Das stärkt allerdings die Energie der Gedanken anstatt sie aufzulösen. Wissenschaftlich gesehen entsteht Konzentration nämlich erst dann, wenn aufkommende Gedanken in eine weiß-leuchtende Flamme hineingeleitet und dort aufgelöst werden.
Das kann etwa mit einer Kerze geschehen, die auf der Stirninnenseite visualisiert wird. Der Denkapparat wird auf diese Weise beruhigt bis eine Art innere Leere einkehrt. Um diesen Zustand zu erreichen, bedarf es unter Umständen Wochen oder Jahre. Entscheidend ist die Größe des Denkbereichs und die innere Bereitschaft, ihn reinigen zu wollen. Setzt Denkruhe ein, darf man sich freuen. Man hat die erste Vorstufe der Meditation erreicht!
Kontemplation
In der völligen Ruhe der Gedanken tauchen vor dem inneren Auge Bildfetzen oder manchmal auch ganze Handlungsabläufe auf. Jetzt ist man in der zweiten Vorstufe der Meditation gelangt, der Kontemplation. Sie entspringt der Gefühls- und Phantasiewelt und kann durch Bildfolgen auch die Gedankenwelt wieder aktivieren. Das kann man mit der Visualisation des bereits erwähnten auflösenden Lichts in Form einer Kerzenflamme vermeiden. Mit Übung ist es eines Tages endlich geschafft: Gedanken und bildliche Empfindungen verblassen und wir befinden uns im Zustand der völligen Ruhe, der inneren Leere.
In das Zentrum des Universums dringen
Nun kann sich ein Tor öffnen, dass den Meditierenden mit der Kraft der Schöpfungsenergie verbindet. Innerlich wird sie in der Regeln als helles, farbiges oder kristallweißes Licht erkennbar. In der Mitte dieser Energie offenbart sich das Zentrum des Universums, dessen Stimme der Stille bei entsprechender Reife deutlich und bewusst wahrgenommen wird. Es offenbaren sich mit ihr die Kräfte der Naturgesetze.
Dieser Zustand ist die bewusste Verbindung mit der eigenen Mitte und wird Wissenschaftliche Meditation genannt: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind quasi ein gegenwärtiger Zustand.
Meditieren für die Gesundheit
Durch das bewusste Arbeiten an sich selbst lebt der Meditierende im Einklang mit den inneren Naturgesetzen. Das verschafft Klarheit und inneren Frieden. Der Geisteswissenschaftler bezeichnet diesen Weg als „ein stetiges Bemühen, die eigene Lebensfrequenz zu erhöhen und aufrecht zu halten“.
Durch die „Frequenzerhöhung“ schwingen sich die Elektronen in unserem Körper schneller um ihren Zellkern. Kleinere Energiequellen finden hingegen keinen Eingang in die Zellstruktur und prallen ab. Die hohe Schwingungsfrequenz und damit schnellere Drehung der Atome schleudert Krankheitskeime aus den Zellen heraus – der Grund, warum die körpereigenen Widerstandskräfte bei regelmäßiger Meditation steigen. Energetisch gesehen, ist Krankheit demnach eine Blockierung der Zellbewegung. Die Lichtkraft des Kerns kann sich nicht mehr voll ausdrücken.
Energetisch gesehen, ist Krankheit nach dieser Theorie Lichtmangel. Diese These vertreten auch alte asiatische Texte. Und auch der deutsche Wissenschaftler Professor Albert Popp hat vor rund 15 Jahren eindeutig nachgewiesen, dass kranke Zellen elektromagnetisch schwach abstrahlen, gesunde Zellen dagegen vor lauter Licht blitzen. Die Lichtkraft der Zelle ist durch diese inzwischen unstrittige wissenschaftliche Erkenntnis als Naturgesetz bestätigt worden und belegt die hier beschriebene wissenschaftliche Meditation. Der Mensch erreicht durch sie einen höheren Bewusstseinsgrad und kann dadurch tiefere Erkenntnisse erlangen. Die Grundlage dazu ist das Axiom der Evolution: „Wo deine Konzentration sich in der Leere hinwendet, da bist du. Wohin du deine Konzentration lenkst, zu dem wirst du.“
Und so meditieren Sie richtig!
Stellen Sie in ca. 60 cm Entfernung eine weiße Kerze auf. Bei Gruppen wird die Kerze in die Mitte der sitzenden Meditationsgruppe gestellt, und zwar möglichst in Augenhöhe.
Sitzen Sie gerade und aufrecht, ohne Arme und Beine zu überkreuzen. Atmen Sie gleichzeitig ruhig und tief durch beide Nasenlöcher über die Lungen bis in den Zwerchfellbereich ein, jedoch ohne Druck. Der Mund bleibt während der ganzen Übung entspannt und geschlossen. Legen Sie die Zungenspitze entspannt an die Innenseite des Zahnfleisches der Schneidezähne. Die Zungenoberfläche liegt am oberen Gaumen. Das bewirkt eine bewusste Verbindung der Meridiane.
Ein Mantel aus Elektronenenergie, auch „Lichtschutzmantel“ genannt, hält während der Meditation belastende Energien, etwa negative Gedanken, von Ihnen fern. Erschafft wird er durch Konzentration auf Ihr Herz: Visualisieren Sie aus der Herzspitze heraus einen kristallweißen Lichtball, der sich kugelförmig ausdehnt bis er Sie vollkommen einhüllt – und zwar möglichst bis über einen Meter über Ihren physischen Körper hinaus. Der „Lichtschutzmantel“ durchströmt dann Ihren gesamten Organismus, vom Knochengerüst bis zur Haut. Er bleibt so lange intakt, wie Sie in Harmonie bleiben, andernfalls muss er reaktiviert werden.
Wenn Ihr „Lichtschutzmantel“ Sie vollkommen umhüllt, konzentrieren Sie sich als nächstes auf die Flamme der Kerze. Wenn Sie an dem Punkt sind, Flamme, Farbe und Form genau zu kennen, schließen Sie die Augen und fixieren Sie die Flamme während der gesamten Übung auf Ihre Nasenspitze.
Stellen Sie sich nun vor, Sie sitzen in Ihrer Kopfmitte, dem sogenannten „Mittelkopf-Zentrum“. Visualisieren Sie nun durch Ihre Konzentration aus der Kopfmitte heraus. Ihre physischen Augen benutzen Sie hingegen nicht und richten sie auf Ihre Stirninnenseite, die Sie wie eine Filmleinwand betrachten.
Sie sind nun passiver Beobachter und sehen und lassen geschehen. Bitten Sie dazu die Flamme in Liebe und Demut auf Ihre Stirninnenseite in Höhe der Augenbrauen, dem „Fenster der Seele“. Hier tritt das geistige, visualisierte Licht ein.
Wo und wie sich die Flamme zeigt, hängt von Ihrer Konzentrationskraft, Ihrer eigenen Entwicklung und Ihrem Karma ab. Trotz des Rufes nach Innen kann es etwa sein, dass sich die Flamme vor Ihrer äußeren Stirn zeigt, vielleicht aber auch gleich auf Ihrer Stirninnenseite.
Unterschiedliche Farben und Formen der Flamme sind möglich, auch Bildfolgen. Wichtig ist: Was immer Sie sehen, konzentrieren Sie sich auf die Mitte Ihrer Stirninnenseite. Wenn Flammen- oder Lichtformen entstehen, konzentrieren Sie sich immer auf deren Mitte. Zum Schluss der Übung danken Sie Ihrem Inneren für diese Gnade der Erfahrung.
Die Meditationsübung dauert anfangs maximal drei Minuten und kann bei wachsender Konzentrationsstärke auf sieben oder neun Minuten verlängert werden, sollte jedoch 20 Minuten nicht übersteigen.
Wenn Sie mit der Übung eine starke Konzentration erreicht haben, können Sie das Licht auf der Stirninnenseite bitten, Sie zu Ihrem Lebenszentrum, dem Herzen, zu führen. In der Kopfmitte sitzend verfolgen Sie dann, wohin sich das Licht bewegt und wo es stehen bleibt. Auch hier konzentrieren Sie sich wieder auf die Mitte des Lichts.
Führen Sie über Ihre Wahrnehmungen ein Lichtübungs-Tagebuch. Wenn Sie in Ihren Konzentrationsübungen vorangeschritten sind, können Sie auf diese Weise anfangs unverständliche Wahrnehmungen noch einmal durchfühlen.
Wer über seine Erlebnisse sprechen will oder Hilfestellung sucht, kann sich auch gern an den Studienkreis für Empirische Evolutionsforschung wenden. Der seit 1952 eingetragene Verein ist grundsätzlich kostenfrei und untersucht konfessionsübergreifend, neutral und daher dogmenfrei die Wege zur inneren Quelle des Menschen. Kontakt: evolutionskreis@aol.com, Tel. 030-8520447.
Ein Meditationswochenende in bergiger Höhe, am Strand oder vielleicht doch lieber der Mittwochskurs um die Ecke? Erfahren Sie, was wissenschaftlich tatsächlich als Weg zur Inneren Mitte bezeichnet wird und wie Sie diese Technik erlernen können