Noni –
blasse Schale, gesunder Kern

Die Noni-Frucht ist ein Vitalstoffwunder par exellence. Die aus der Südsee stammende „Frucht des Lebens“ stärkt die Abwehrkräfte und enthält auch eine Vielzahl von Beautystoffen

Ein bisschen Skepsis weckt sie schon auf den ersten Blick. Wie aus unzählig vielen kleinen Augen scheint uns die gelblich-weiße Frucht mit den vielen Dellen anzusehen. Von ihren Anhängern rund um den Erdball respektvoll als „Wunderfrucht der Götter“, „Zauberfrucht“ oder „Frucht des Lebens“ bezeichnet, hätte das kleine Früchtchen im europäischen Raum schon längst den großen Auftritt verdient.

Die exotische Frucht des indischen Maulbeerbaums hat es nämlich faustdick unter ihrer unscheinbar blassen Haut. Roh, gekocht oder flüssig verzehrt, wird mit ihrem Verzehr dem Organismus ein ganzes Orchester an Wirkstoffen zugeführt. Ernährungsdefiziten wird damit vorgebeugt und die Zellgeneration und -erneuerung bestens unterstützt. Denn: Nur wenn wir jede einzelne unserer 70 Billionen Zellen mit Vitalstoffen beliefern, bleiben Organe und der gesamte Organismus funktionstüchtig und gesund. Doch was macht die Noni als Heilpflanze so wirkungsvoll?

Die Heimat der Nonifrucht

Wissenschaftler sind ihrem Geheimnis auf die Spur gekommen und haben bei der Nonifrucht mehr als 60 gesundheitsfördernde, zum Teil lebenswichtige Substanzen ausfindig gemacht (siehe Kasten). Die gesundheitsfördernde Wirkung der Noni ist in Südostasien bereits seit 2000 Jahren bekannt. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in Französisch-Polynesien.

Vom Westen Afrikas über Westindien, Südostasien und die pazifische Inseln bis nach Mittelamerika erstreckt sich die Heimat des robusten und anpassungsfähigen Gewächses. Und wer einen grünen Daumen hat, dem gelingt auch die Aufzucht als Topfpflanze. Nonipflanzen sind äußerst produktiv. Sie blühen meist das ganze Jahr über und tragen fast immer Früchte aller Reifegrade. 600 Kilogramm Früchte können pro Jahr von einem ausgewachsenen Exemplar geerntet werden. Anfangs weißlich und eher fest, wird das Fruchtfleisch mit zunehmendem Reifegrad etwas dunkler und bekommt eine gelförmige Konsistenz.

Klein, aber hochproduktiv

In der westlichen Hemisphäre ist Morinda Citrifolia erst seit ein paar Jahrzehnten bekannt, und erst in jüngster Zeit wird sie hierzulande salonfähig. Endlich, kann man nur sagen, denn sie hat für unsere Gesundheit so viel zu bieten: Ob Menstruationsschmerzen, Gelenkbeschwerden (Arthritis), Immunschwäche, Migräne, Allergien, Bluthochdruck, Neurodermitis oder Schlafstörungen, die Vitalstoffe der Nonifrucht setzen dort an, wo sie am nötigsten gebraucht werden: Sie stärken das Immunsystem, erhöhen die Leistungsbereitschaft und schaffen somit die Voraussetzungen dafür, dass unser Organismus sich im Ernstfall selbst helfen kann.

Vor allem Stress ist ein Vitalstoffräuber, denn freie Radikale - das sind Moleküle, die Zellmembranen, Fette, Eiweißstoffe und die Erbsubstanz in den Zellen zerstören - treten bei geistiger und körperlicher Belastung besonders häufig auf den Plan. In solchen Zeiten bieten die Inhaltsstoffe der Noni einen optimalen Schutz.

Du bist, was du isst

Machen wir uns doch nichts vor: täglich frisches, hochwertiges Obst und Gemüse auf dem Markt oder im Naturkostladen zu kaufen, ist teuer und kostet anschließend Zeit bei der Zubereitung, die nicht viele aufbringen können oder wollen. Zudem enthalten viele Feldfrüchte wegen ihres schnellen Wachstums und moderner Anbaumethoden nur noch einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Vitalstoffe. Wer gesund bleiben will, muss deshalb mehr tun: Was über die normalen Lebensmittel nicht mehr zu bekommen ist, kann mit hochwertigen Nahrungsergänzungen kompensiert werden. Neben den „Spezialisten“ unter diesen Helfern, die auf bestimmte Organe oder Beschwerden Einfluss nehmen, gibt es die „Allroundtalente“, die auf Grund ihrer Vielzahl an gesundheitsfördernden Substanzen eine Breitbandwirkung entfalten. Die Frucht des Nonibaums ist ein solcher Alleskönner.

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