Vitalpilze: Geben Sie Ihrem Immunsystem die Sporen
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Fast jeder ältere Japaner trägt ihn in der Hosentasche: seinen Reishi. Und auch in China ist der wertvolle Pilz, der auch ehrfürchtig als „göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ bezeichnet wird, äußerst begehrt. – nicht nur auf dem Speisezettel(Nicht korrekt!!). Neben Reishi und Shitake werden rund einem Dutzend weiteren Pilzen ganz besondere Bedeutungen zugeschrieben. Was bei derart mystischen Lebewesen auch nicht verwunderlich ist. Sind doch die merkwürdig und vielfältig geformten Lebewesen biologisch betrachtet weder Tier noch Pflanze. Eine Reihe von ihnen sind Bestandteile einer mehr als 4.000 Jahren alten Apotheke.
Pilze für den Gletschermann Ötzi
In vielen Kulturen sind Pilze für therapeutische Zwecke bekannt. Selbst beim Ötzi, der bekannten Gletschermumie, fand man ein Ledersäckchen mit einem getrockneten Stück Birkenporling. Der Eismann benutzte den Pilz vermutlich zur Bekämpfung seiner Darmparasiten und seiner Arthritis. Leiden, die man ihm dank bester Konservierung nachweisen konnte. Vielleicht wollte er in dem rauen Klima aber auch nur sein Immunsystem stärken.
Unter der Kappe gut ausgestattet
Was Ötzi vielleicht nur ahnte, wissen wir spätestens seit der Entdeckung des Penicillins, dessen Wirkstoff aus Schimmelpilzen gewonnen wurde: Bestimmte Pilze, allen voran die asiatischen Medizinal- oder Vitalpilze, sind pharmakologisch bedeutsam. Ihr Wirkungsspektrum wird seit gut 40 Jahren in etlichen Studien erforscht. Das Ergebnis weist ihnen eindeutig antivirale, antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften nach. Darüber hinaus weiß man heute, dass Medizinalpilze eine Vielzahl ernährungsphysiologisch wichtiger Substanzen besitzen, darunter B-Vitamine, Vitamin D, Selen, Eisen, Kupfer, Mangan und Calcium. Außerdem enthalten sie neben den acht essentiellen auch alle weiteren lebenswichtigen Aminosäuren, die dem Körper hochwertige und kalorienarme Proteine liefern.
Jedem seinen Pilz
Mit diesem breiten Spektrum an gesundheitsfördernden Eigenschaften sind Vitalpilze ein hervorragendes Mittel zur Gesundheitsvorsorge. Schon in der traditionellen chinesischen Medizin ist die Stärkung des Organismus primäres Ziel beim Einsatz von Vitalpilzen. Vor allem in der Herbst- und Winterzeit kann man der drohenden Entstehung von Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten mit einer Vitalpilz-Behandlung ein Schnippchen schlagen. Besonders die in allen Vitalpilzen enthaltenen Polysaccharide wirken stimulierend und stabilisierend auf das Immunsystem. Der jeweils passende Vitalpilz wird dazu meist als Pulver oder Extrakt in Form von Tabletten oder Kapseln verabreicht.
Vor allem im Winter, wenn Licht- und Bewegungsmangel allzu oft die gute Laune vertreiben und Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder gar depressive Verstimmung an der Tagesordnung sind, können Vitalpilzen eine Myko-Prävention (griech. mykos = Pilz) ein wirkungsvolles rs Schutzschild bilden. Bei Erschöpfung, Müdigkeit und Depression kommen zum Beispiel Cordyceps, Reishi und Hericium zum Einsatz. Auch eine Kombination der genannten Vitalpilze kann sinnvoll sein. Labortechnische und kinesiologische Testverfahren erleichtern die Auswahl der individuell passenden Pilzkombination. Das komplexe und aufeinander abgestimmte Zusammenspiel ihrer Inhaltsstoffe macht Vitalpilze zu einer intelligenten Natur-Apotheke. Gut zu wissen, dass nach und nach auch die westliche Welt die Geheimnisse der Myko-Pprävention (griech. Mykos = Pilz) für sich entdeckt.